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Renovierung mit WAC

Hier schreibt eine Lemgoer Familie über ihre Erfahrungen mit Umbau Ihres Hauses.

So wie man für Wasser nicht mehr zum Brunnen läuft, werden in einigen Jahren die Menschen zum Lüften nicht mehr die Fenster öffnen, meint unsere Architektin. In jedem neuen Haus werde schon bald eine kontrollierte Lüftungsanlage etwas so Selbstverständliches wie ein Wasserhahn sein. Solch eine Lüftungsanlage spart viel Energie, da sie aus der alten Raumluft die Wärme zurückgewinnt und auf die Frischluft überträgt, bevor diese in die Wohnräume gebracht wird. So hat man an kalten Tagen keinen Wärmeverlust durch geöffnete Fenster.

Wenn in unserem 70 Jahre alten Haus ohnehin alle Wände aufgerissen seien, könne man die Lüftungsrohre gleich mitverlegen, schlägt sie vor. Die Technik kostet zwar rund 7000. Aber unsere Architektin rechnet vor: Wir lägen mit dem Gesamtenergiebedarf dann sogar 35 Prozent unter Neubauniveau, wofür uns die KfW später 12,5 Prozent von unserem 50 000-Euro-CO2-Gebäudesanierungsdarlehen erlassen würde. Das wären 6250 Euro.

So schlängeln sich jetzt überall flexible, silberne Alurohre durchs Haus. Sie gucken aus Zimmerdecken, verschwinden hinter Rigips-Wänden in Abseiten, führen zwischen den Sparren im Dach hindurch und tauchen gesammelt im Spitzboden wieder auf, wo die zehn Enden an das Lüftungsgerät mit dem Wärmetauscher angeschlossen werden. In den Bädern, in der Garderobe, über dem Kochfeld wird alte Luft abgesaugt. Und in Wohn- und Schlafzimmern wird Frischluft zugeführt, ohne dass das Gefühl von Durchzug entsteht.

 

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