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Mitarbeiter wanted

Negative Altersbilder bringen mit sich, dass sich nicht nur die ältere Belegschaft unwohl fühlt, sondern auch Jüngere. Sie merken, wie es ihnen selbst gehen wird.....

Der demografische Wandel stellt das Personalmanagement vor riesige Aufgaben - das steht seit Langem fest. Allerdings gelingt es Unternehmen trotz aller Warnrufe selten, ältere Mitarbeiter zu qualifizieren und zu binden. Berater helfen, in Unternehmen Denkblockaden zu lösen - und theoretische Überlegungen in praktizierte Personalpolitik zu verwandeln. Das Durchschnittsalter der Westaflex-Belegschaft wird sich nämlich in den nächsten acht Jahren um etwa fünf Jahre erhöhen. Liegt der Anteil der über 50-jährigen Mitarbeiter derzeit bei einem Viertel, wird 2020 jeder zweite Mitarbeiter älter sein als 50 Jahre. Längst hat unser Unternehmen ein Gesundheitsmanagement aufgesetzt, das vom Personaleintritt bis zum Personalaustritt reicht. Ein Beispiel: die Logistik. Hier können Mitarbeiter direkt am Packtisch Bauch- und Rückenmuskeln trainieren und so länger fit bleiben.

Die Herausforderung liegt darin, das Thema ganzheitlich und strategisch umzusetzen. Negative Altersbilder bringen mit sich, dass sich nicht nur die ältere Belegschaft unwohl fühlt, sondern auch Jüngere. Sie merken, wie es ihnen selbst gehen wird. Es gibt bei vielen Mittelständlern ein Denktabu, Mitarbeiter über 50 zu beschäftigen und zu qualifizieren. Dabei sind Wertschätzung und Kommunikation wesentliche Schlüssel im Personalmanagement.

“Wir bereiten uns seit Jahren auf den Fachkräftemangel vor", heißt es bei Westaflex. Um für Nachwuchs zu sorgen, haben wir Ausbildungszahlen erhöht und Traineeprogramme aufgesetzt. Und neue Ansätze sollen helfen, dass bei den älteren Jahrgängen keine Lücken entstehen. Lebenslanges Lernen darf sich nicht nur auf die Qualifikationen für Ältere beschränken. Zudem gibt es in OWL zahlreiche lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle. Mitarbeiter sollen sich Auszeiten nehmen, wenn sie diese brauchen. So wird vermieden, dass ältere Mitarbeiter ausbrennen und die Rente als Rettungsanker sehen.

 

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