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Mein Newsletter Boykott

Zudem würde ich gerne mit den Verantwortlichen im Unternehmen kommunizieren. Newsletter sind aber Einwegkommunikationsmittel.

Meine Einstellung hat verschiedene Gründe, die ich gerne beleuchten will. Ein wichtiger Grund liegt darin, dass ich heute per RSS-Feed automatisch über alle neue Informationen auf einer Webseite informiert werde. Wenn mich somit aktuelle Informationen auf einer Webseite interessieren, abonniere ich lieber ein RSS-Feed als einen E-Mail-Newsletter. Denn ein RSS-Feed kann ich in Sekunden abonnieren und ich muss auch keine persönlichen Daten hinterlegen. Es gibt aber noch andere Gründe für meinen "Newsletter-Boykott". Viele Newsletter sind mit Eigenwerbung des Anbieters vollgespickt.

Das nervt mich einfach. Stellen Sie sich vor, wir würden in unserem Westaflex Newsletter jedes zweite Posting in Form eines Werbetextes veröffentlichen. Unsere Leser würden auf die Barrikaden gehen und die Zahl der RSS-Feed-Abos würde drastisch sinken.

Was ich in immer mehr Newslettern vermisse, das sind Informationen, die mich wirklich interessieren. Doch daran hapert es nicht nur, weil der Platz mit Werbung besetzt wird, sondern weil ich noch viel zu selten angeben kann, welche Infos ich haben will und welche nicht. Bisher kann ich im Rahmen des Anmeldeprocederes meist nur entscheiden, von welchen Unternemenssparten ich News erhalte. Das ist aber nicht wirklich kundenorientiert. Denn mich interessieren bestimmte Themen und die würde ich gern bei der Anmeldung zu einem Newsletter anmelden. Doch das ist bisher meist nicht vorgesehen.

Wenn in einem Newsletterartikel auf die Webseite des Anbieters verlinkt wird, dann kann ich dort selten meinen Kommentar abgeben. Bei den meisten Seiten, die ich per RSS-Feed abonniert habe, ist das allerdings möglich. Grundsätzlich werden "Einbahnstrassen im Internet" immer häufiger in die Sackgasse führen.


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