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Luft ist Lebensmittel

Ist eine Wohnungslüftungsanlage erst einmal in Betrieb, fällt bis auf den regelmäßigen Filterwechsel ca. alle sechs Monate kaum etwas an. Eine gelegentliche Kontrolle genügt, ansonsten läuft das System unauffällig im Hintergrund. Komfort und Hygiene, damit es sich in den eigenen vier Wänden frei atmen lässt.

Den größten Teil der Zeit verbringen die Menschen innerhalb ihres Hauses. Dort möchten sie sich rundum wohl fühlen. Eine kontrollierte Wohnungslüftung unterstützt dabei – mit ihr kommt automatisch saubere, frische Luft ins Haus.

Luft ist ein „Lebensmittel“ – sie liefert Sauerstoff und lässt den Menschen im Wortsinn aufatmen. Je nach Tätigkeit ist es demnach sinnvoll, mehrmals am Tag die Fenster weit zu öffnen. Bei dieser Art der Lüftung verflüchtigt sich aber sehr viel Wärme. Und abhängig von der Wohnlage kommen unerwünschte Stoffe wie Staub oder Pollen ins Haus. Die Alternative – eine kontrollierte Wohnungslüftung inklusive Wärmerückgewinnung. Mit einer solchen Anlage kann man auch in Zeiten hoher Energiepreise ein gesundes Raumklima im Eigenheim sicherstellen. Frische unbelastete Luft fließt nach innen, die Wärme wird zu großen Teilen erhalten.

Das funktioniert so: Saubere Luft wird durch flache Kanäle in die Wohn- und Schlafräume gebracht, die gleiche Menge Luft aus Küche, Bad und WC wieder abgezogen. Ein Zentralgerät steuert diesen Vorgang und sorgt mittels Ventilatoren für einen beständigen, gleichmäßigen Luftstrom. Die integrierten Filter bewirken, dass die Zuluft von Schmutz und Pollen gereinigt wird und das System sauber bleibt. Durch einen Wärmetauscher wird der Abluft die Wärme entzogen und der Frischluft zugeführt, ohne dass eine Vermischung statt findet. Auf diese Weise gewinnt man in der kalten Jahreszeit über 90 Prozent der Abluftwärme zurück.

Moderne Systeme wie das WAC von Westaflex überzeugen heute mit konstantem Luftvolumenstrom und niedrigem Stromverbrauch. Insbesondere die aufeinander abgestimmten Komponenten kompletter Bausätze bieten ein Höchstmaß an Funktionssicherheit. Gleichzeitig bedeutet eine solche Anlage eine sinnvolle Investition zur dauerhaften Erhaltung der Bausubstanz. Denn die Feuchtigkeit von Duschen, Baden, Kochen usw. wird nach draußen gebracht. Stockflecken oder Schimmel können gar nicht erst entstehen.

Sowohl für den Neubau als auch die Modernisierung gibt es Systeme, die sich in der Installation der Luftführung unterscheiden. Im Neubau können die Kanäle für die zu- und abströmende Luft unsichtbar eingebaut werden, etwa im Estrich. Bei einer Nachrüstung ist die Platzierung der Bauteile so zu wählen, dass die Luftführungen geschickt versteckt werden. Das Slimflex-System mit extrem flachen Kanälen ermöglicht es, eine Decke nur um wenige Zentimeter abzuhängen. Sämtliche Komponenten sind dann Platz sparend untergebracht. Eine weitere Möglichkeit eröffnet Triflex: Die dreieckigen flexiblen Luftkanäle sind in Formelemente aus Styropor integriert. Zur Montage lassen sich die Kanäle mit Styroporkleber einfach unterhalb der Decke auf der Wand befestigen. Gestaltet werden sie je nach Wunsch mit Farbe oder Tapete. Diese formschöne Variante wurde insbesondere für Altbauten mit hohen Decken entwickelt.


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