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Lieferanten MIPS

Die Abkürzung MIPS steht für Materialinput pro Serviceeinheit. MIPS ist ein Maß für den Naturverbrauch eines Produktes oder einer Dienstleistung entlang des gesamten Lebensweges von der Wiege bis zur Wiege (Gewinnung, Produktion, Nutzung, Entsorgung/Recycling). Der Indikator MIPS eignet sich zur Bewertung und zum Vergleich von Umwelteigenschaften von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen. Jeder Material-Input wird früher oder später wieder zu einem Output, also zu Abfall oder Emissionen. Über eine Erfassung der Inputs, ermöglicht das MIPS-Konzept eine grobe Abschätzung des gesamten Umweltbelastungspotenzials.

Fragt man Schulkinder, was Wachstum ist, und es wird Ihnen wahrscheinlich erklären, dass das etwas Gutes ist, etwas Natürliches - es meint, größer, gesünder und stärker zu werden. Das Wachstum in der Natur (und bei Kindern) wird im Allgemeinen als schön und gesund wahrgenommen. Industrielles Wachstum dagegen wird von Umweltschützern und anderen infrage gestellt, die sich Sorgen über den Raubbau an Ressourcen und die Zerstörung von Kultur und Umwelt machen.

Aber es gibt Dinge, die wir alle wachsen sehen wollen, und Dinge, die wir nicht wachsen sehen wollen. Wir wollen, dass Bildung wächst und nicht Unwissen, wir wollen Gesundheit und nicht Krankheit, Wohlstand und nicht Verelendung, sauberes Wasser und nicht vergiftetes Wasser. Wir wollen die Lebensqualität verbessern. Das Wunderbare an effektiven Systemen ist, dass man mehr von ihnen will, nicht weniger. Die hauptsächliche Motivation für das Westaflex-MIPS Engagement resultiert aus Problemen mit festen Abfällen und der Knappheit von Deponien. Ein zweiter Grund sind die steigenden Kosten für Ressourcen in der Zukunft, hervorgerufen durch ebenfalls steigende Nachfrage von Schwellenländern.

Westaflex betreibt Life Cycle Assessment für jedes einzelne Produkt, sehr konsequent. Und zwar in jeder Hinsicht. So dass das Material, das in unsere Produkte eingeht, reduzieren werden kann. Wir analysieren die Materialien hinsichtlich ihrer ökologischen Auswirkungen, sowohl auf der Seite der Gewinnung, wie auch für die Entsorgung. Und suchen nach Alternativen, sowohl für giftige und umweltschädliche Stoffe, wie auch für Stoffe, die mit hohem Energieaufwand erstellt werden. Das ist Westaflex´s Kaizen-Betrachtungsweise. So üben wir auf die gesamte Zulieferkette einigen Druck aus....

Es ist sehr zeitaufwendig, für jedes einzelne Werkstück die Rohmaterialien und die implementierte Energie zu bestimmen. Beispielsweise für Aluminium-Coils, die zu einem Flexrohr verarbeitet werden; da gehen die verschiedensten Materialqualitäten ein. In einem durchschnittlichen Gebäude gibt es vielleicht 20 000 verschiedene Materialien. Es ist eine regelrechte Forschungsarbeit - Sie betrifft auch die Zeit, wenn das Haus nicht mehr genutzt wird. Was geschieht dann mit unserem Alu, Kunststoffen und Verbund-Materialien? Was haben Sie für eine Lebensdauer? Könnten sie giftige Stoffe freisetzen? Westaflex stimuliert andere westfälische Unternehmen mit diesem energieeffizienten, abfallvermeidenden Ansatz der Dematerialisierung innerhalb der Umwelt-Initiative der Wirtschaft.

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