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ENEV ist Pflicht

Energie sparen bei Neubau und Sanierung - ist verpflichtende Grundlage für Bauherr, Handwerker und Architekt. Die ENEV ist Nachweis für kommunale Bau-Förderprämien.

Nicht erst seit der Atomstrom-Diskussion sind die Energieversorgung und das Energiesparen wichtige Themen für Hausbauer. Vor allem zwei Gesetze beziehungsweise Verordnungen muss man kennen. „Wichtig für Bauherren, die einen Neubau planen, ist die Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2009. Sie legt die Mindestanforderungen für Neubauten hinsichtlich der Energieeffizienz fest. Beachten muss man zudem das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, das einen Mindestanteil regenerativer Energien bei der Wärmeerzeugung vorschreibt", sagt Westaflex und ergänzt: "im Zweifelsfall gelte aber die Vorschrift, die die strengeren Vorgaben macht.“

Die EnEV definiert unter anderem die sogenannten Effizienzhausklassen. Ein Haus der Klasse 100 erfüllt die Anforderungen zu 100 Prozent. Das sind also die Mindestanforderungen, die erfüllt sein müssen. Ein Haus der Klasse 70 ist sogar 30 Prozent besser, als es die Vorschriften erforderlich machen. Das Bauen sollte man nicht als bloße Pflichterfüllung verstehen, denn bereits in diesem Jahr werden die Vorgaben der EnEV um 30 Prozent verschärft. Wer also 2011 nach den Vorgaben von 2009 baute, dessen Mindestanforderungen sind 2012 bereits veraltet. Daher empfiehlt Westaflex als zertifizierter Passivhaus-Komponenten-Lieferant, Häuser von vornherein so energieeffizient wie möglich zu planen.

Passivhäuser zeichnen sich beispielsweise nicht nur durch eine hohe Wärmedämmung aus, sie gewinnen große Teile der benötigten Energie aus "passiven" Quellen wie Sonneneinstrahlung, Geräte- und Körperwärme. Da dieses Plus an Ausstattung Mehrkosten verursacht - Architekten sprechen von bis zu 15 Prozent - können auf Landes- und Bundesebene Fördergelder abgerufen werden.

So erhalten Bauherren in NRW einen Zuschuss von 240 Euro/m² für maximal 130 m² Wohnfläche. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt wiederum zinsgünstige Darlehen. Da man angesichts des Förderdschungels leicht den Überblick verliert, sollte man sich beraten lassen. Dazu westaflex: "Sich dieses Gebiet in Eigenregie erschließen zu wollen, ist meist Energieverschwendung."

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