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Preis nicht mehr entscheidend

Vor allem aber merken immer mehr Kunden durch die sozialen Netzwerke im Internet, dass sie den großen Konzernen nicht machtlos gegenüberstehen.

Es tut sich etwas im Bewusstsein der deutschen Bauherrn. Sogar in Krisenzeiten greifen immer mehr Kunden zu Produkten von SHK-Markenherstellern und nicht zu Handelsmarken aus dem Baumarkt. Das zeigt deutlich, dass sich der ethisch orientierte Konsum auf dem Vormarsch befindet. Der Preis ist nicht mehr das Maß aller Dinge - ein gutes Zeichen in einem Land, in dem das Aldi-Prinzip erfunden wurde!

Viele Faktoren dürften zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben. Dank zahlreicher Berichte über die unsozialen Arbeitsbedingungen bei Billigheimern wie Kik, Lidl oder Schlecker kann heute niemand mehr behaupten, er wisse nichts über die Zustände in diesen Unternehmen. Zudem sorgen Organisationen wie die Verbraucherzentralen oder Vergleichportale dafür, dass unseriöse (ausländische) Produzenten nur noch selten mit Lügengeschichten über angeblich langlebige oder ethisch korrekt hergestellte Produkte durchkommen.

Riesen wie Viessmann bspw. sehen sich heute schnell einer Flut von E-Mails gegenüber, wenn etwa Verbraucherschützer eine Kampagne aka Shitstorm gegen sie startet.

Die deutlichen Zuwachsraten bei deutschen Markenprodukten können allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese noch immer nur einen Teilaspekt des gesamten SHK-Handels in Deutschland ausmachen. Es bleibt also noch viel zu tun, für den Erhalt des 3-stufigen Vertriebsweges.


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