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Lufteinlass EWT

erstellt von WESTAFLEX zuletzt verändert: 05.06.2015 07:13
Erdwärmetauscher
Oberirdischer Ansaugturm als Lamellenhaube mit Filter G4 für Erdwärmetauscher.
Lufteinlass EWT

Lufteinlaß mit Lamellenhaube

Die Ansaugung der Außenluft über den Erdwärmetauscher (EWT) sollte mindestens 2 m über Erdreich erfolgen (hygienische Vorschrift). Die Haube des Lufteinlasses ist abnehmbar, um den innenliegenden Filter zu reinigen und zu wechseln.

Lieferumfang

1 Stk. Rohr 1000 mm lang

2 Stk. Statische Schellen

1 Stk. Adapter für Rohranschluss

Aufstellung
im Einsatz
Warengruppe
WestaAirControl
Ausführungen
DN 200, 250
Verpackungseinheit
1 Stück
Produkthilfe
Frank Ladwig
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Fam. Busch am 30.07.2009 20:01
Warum ist der Einsatz eines Erdwärmetauschers zum System der kontrollierten Wohnungslüftung empfehlenswert?
宮古島 市ハチ公物語 am 30.07.2009 20:03
Die Frischluft kann über einen Erdwärmetauscher angesaugt werden. Dieser wird im Erdreich (Garten oder unter der Bodenplatte des Hauses) in ca. 1,5 m oder tiefer, frostfrei verlegt. Dabei wird im Winter die Erdwärme (etwa 6 - 10 Grad Celsius) zur Luftvorwärmung und im Sommer die Erdkühle zur Luftabkühlung genutzt. Der Effekt darf allerdings nicht überschätzt werden: Die Kühlleistung ist angesichts der kleinen Luftmenge bescheiden gegenüber dem sommerlichen Energieeintrag ins Gebäude. Immerhin kann das Gebäude im Sommer mit Frischluft versorgt werden, ohne ihm gleichzeitig Wärme zuzuführen. Dank dem Erdregister steht ganzjährig ausgeglichene Fortluft zur Verfügung, aus der dann mittels einer Wärmepumpe die Restenergie genutzt werden kann.

Die Anordnung in der Baugrube ist die günstigste Variante. Die Länge des Registers bei 150 m³/h Luftdurchsatz ist mit 40 m ausreichend.

Erdreich stellt die ideale Wärmequelle dar. Es speichert Sonnenenergie und wird des weiteren durch Regenwasser regeneriert. Je größer der Feuchtigkeitsgehalt der Böden, um so größer und besser ist der Wärmeübergang. Bei lehmigen, feuchten Böden ist deshalb eine kleinere Bodenfläche erforderlich als bei schottrigen, trockenen Böden.

Hanglagen sind jedoch für Erdwärmetauscher zu vermeiden (Gefahr von Bodenanhebung und Wasserstau).

Die Leitungslänge liegt zwischen 30 bis 200 Metern und kann für Ihr Bauprojekt durch die Westaflex Berater errechnet werden. Die Wärmeleitfähigkeit des Erdreiches hängt u.a. ab von: dem Feuchtegehalt, der Bodenzusammensetzung (Humus, Sand), der Bodenstruktur (locker, gestampft, steinig), der Luftgeschwindigkeit, dem Grundwasserspiegel und der Frostdauer.

Es ist darauf zu achten, dass die KG Rohre nicht geknickt oder abgedrückt werden. Vor der Erdbedeckung sind die Kollektorrohre daher mit einem Sandbett zu schützen. Die Erdbedeckungsarbeiten (z.B. Terrassen) sind mit besonderer Sorgfalt auszuführen.

Von dem Einsatz von Zementrohren (Gefahr der Wurzeldurchwachsung) und der Nutzung von offenen Systemen (Radonaufnahme in Regionen mit Wismut-Bergbau - Sachsen, Thüringen und Schwarzwald) wird vielfach abgeraten.

Bei der Luftabkühlung bildet sich Kondensat, weshalb das erdverlegte Rohr (Erdwärmetauscher) mit mindestens 1 % Gefälle verlegt werden sollte, so dass das Kondensat z.B. im Keller (Siphon) in den Abfluss abgeleitet werden kann. Beim Verlegen eines Sickerschachtes ist zudem auf den Stand des Grundwasserspiegels zu achten.

Die Mauerdurchführungen sind mittels Futterrohren auszuführen. Diese sind mit einem leichten Gefälle nach außen zu versehen (außerhalb des Gebäudes schräg nach innen abgeschnitten) und mit einem Brunnenschaum abzudichten.
Dr László Mecseky am 25.01.2011 08:56
Informieren Sie bitte über die Preise und die Lieferungsmöglichkeiten des Ansaughaube EWT

Erdwärmetauscher komplett
宮古島 市ハチ公物語 am 25.01.2011 08:59
Guten Tag Herr Dr. Mecseky,

Sie erhalten unsere Produkte ausschließlich über den Fachhandel. Ihren regionalen Händler finden Sie entweder über unsere Android App oder im Internet über:
http://westaflex.com/support/fachhandel

Viele Grüße aus Gütersloh.
JSchreck am 09.07.2011 15:31
Ich habe nun den DN200 Ansaugturm für mein EWT-Rohr installiert, um endlich die Insekten aus der Lüftungsanlage rauszuhalten - der ist ja größer als man zunächst denkt!

Nun habe ich noch die Direktansaugung, wenn das EWT-Rohr nicht benutzt wird - die ist aber in DN 150 ausgeführt!

Gibt's dafür auch einen Turm? Oder irgendwas als Alternative?
Frank Ladwig am 11.07.2011 12:33
Hallo JSchreck,

für die Ansaugung der Aussenluft haben wir spezielle Elemente für das Dach oder die Wand.

Unsere "Wärmebrückenfreie Wanddurchführung" 200DDF003 und die "Wärmebrückenfreie Dachdurchführung" haben jeweils eine Anschlußmöglichkeit von DN 150, DN 160 und DN 200.

Desweiteren haben wir auch einen "Ansaugstutzen 150ERGAST001" in DN 150.

Diese drei Elemente sind jeweils mit einer Vogelschutzvorrichtung versehen.

Die Produkte finden Sie in unserem Planungskatalog:

http://www.westaflex.com/[…]/file
JSchreck am 12.10.2011 11:11
Hallo Herr Ladwig,

bei mir geht das direkte Ansaugrohr auch in den Keller, d.h. nach unten. An der Hauswand kommt also aus dem Boden ein Rohr, das bereits eine 90° Ansaugstutzen besitzt inklusive Vogelschutz. Von daher wäre es also nichts Neues.

Ich möchte hier eben einen Ansaugturm mit Filter einsetzen, bräuchte den aber in DN150.

Oder wäre da vielleicht der Turm 200LE008 in Kombination mit der Reduzierung 200REDIX150 machbar?

Freundliche Grüße,
Jochen Schreck
Frank Ladwig am 03.11.2011 08:35
Hallo Herr Schreck,

den 200LE008 gibt es ausschließlich in DN200 (Anschlußstutzen). Sie können eine Reduzierung mit einer 200REDIX150 und einer Steckmuffe 200STMIX realisieren.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Wiede am 12.10.2011 11:11
Ist es möglich, die Ansaughaube auch als Außenbelüftungszufuhr für einen Kaminofen zu verwenden?
Frank Ladwig am 03.11.2011 08:27
Grundsätzlich spricht da nichts gegen. Sie sollten dies aber mit Ihrem zuständigen Schornsteinfeger besprechen. Je nach Feuerstätte und Leitungslänge ergibt sich dann der erforderliche Durchmesser der Leitung und der Lamellenhaube.

Viele Grüße aus Gütesloh
Frank Ladwig
Kuhn am 19.11.2012 10:09
Guten Tag,

gibt es eine Möglichkeit einen Erdwärmetauscher nachzurüsten? Momentan liegt der Einsaugbereich allerdings ca. 1m über Bodenhöhe. Da ich die Lüftungsanlage aber auch im Sommer laufen lassen (möchte), wird dadurch natürlich auch warme Luft in das Gebäude gebracht. Dieses würde ich gerne dadurch verhindern, dass die angesaugte Luft zunächst durch ein Bodenrohr verläuft und optimalerweise sogar soweit abgekühlt wird, dass evtl. sogar eine Kühlung der Innenräume entstehen könnte. Oder ist das zu blauäugig betracht bzw. Kosten/Nutzen-Relation unverhältnismäßig?
Ein weiteres Problem würde vermutlich auch das Kondenswasser im Winter darstellen, weil aus dem Boden heraus ja erst 1 Meter überwünden werden müsste bis zum eingangs erwähnt derzeitigen Einsaugitter.
Zudem die Frage, ob das Gerät überhaupt noch ausreichend dimensioniert wäre, wenn die Luft zusätzlich durch eine x-meter langes Rohr angesaugt werden müsste.

Danke.

S. Kuhn
Frank Ladwig am 20.11.2012 14:38
Guten Tag Herr Kuhn,

grundsätzlich lässt sich auch ein Erdwärmeübertrager nachrüsten.
Es gibt verschiedene geeignete Systeme am Markt.

Das Kondensatproblem wird dadurch gelöst, das man die Leitungen mit mind. 1% Gefälle zu einen zentralen Kondensatschacht verlegt. Dieser kann nach Wahl mit Versickerung oder Pumpensumpf ausgeführt werden.

Die Leitung aus dem Erdreich bis zur Durchdringung der Hauswand wird isoliert - z.B. abgekastet mit Dämmstoffplatten.

Unser Zentralgerät 250/300/400 sind in aller Regel mit einem richtig ausgelegten Erwärmeübertrager kombinierbar.

Ein in 1,5 bis 2 m verlegtes Erdwärmeübertrager System kann sich der fast konstanten Erdreichtemperatur von ca. 7-12 °C bedienen - immer abhängig von der Region, Beschaffenheit des Bodens etc.
Somit kann die Temperatur im Winter vortemperiert und im Sommer abgekühlt werden.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
C. Schröder am 17.07.2014 08:32
Spricht etwas dagegen, das Produkt als Abluftauslass zu verwenden? Wir saugen die Luft über dem Dach ein und das Abluftrohr ist unterirdisch verlegt. Wir suchen nun einen formschönen Auslass.
Westaflex am 17.07.2014 08:53
Guten Tag Herr Schröder,

selbstverständlich ist unser Luftturm auch als Ausblas- und Abluftrohr geeignet. Lediglich die bauseits enthaltenen Filterelemente müssen dafür entfernt werden. Sofern es sich um fettfreie Abluft handelt ist üblicherweise keine Revision notwendig.

Wir hoffen Ihnen in Ihrer Entscheidung geholfen zu haben,
und wünschen noch einen sonnigen Tag!
Fam. Jäger am 10.12.2014 07:11
Wie sind die langfristigen Folgen in den Ansaugleitungen im Erdreich, wenn im Sommer feuchte Luft im Boden abkühlt und Wasser in der Leitung kondensiert? Dies muss doch dazu führen, dass es in den Luftansaugleitungen gammelt, oder? In der Abluft wäre das ja nicht extrem kritisch, aber in der Zuluft...? MfG.
Peter S. am 10.02.2017 10:23
Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Lüftungsgerät steht im Keller wodurch ich einen Lufteinlass verbauen muss. Andere Hersteller verkaufen mit Ihrem Lufteinlässen einen Kondensatablauf als "Zwischenstück". Wie wird dieses Thema Kondensatablauf bei der Firma Westaflex behandelt, beim Verbau eines Lufteinlasses bzw. eines EWT?

Mit freundlichen Grüßen
Frank Ladwig am 28.02.2017 09:03
Hallo zusmmen !

Selbstverständlich benötigt das Erdwärmeübertrager Rohr einen Kondensatablauf. Wir haben die planungsrelevanten Kriterien unter folgenden Links aufgeführt.

https://www.westaflex.com/[…]/file

http://www.westaflex.com/[…]/file


Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig